Wenn Sie die Website Ihres kleinen Unternehmens selbst optimieren, beginnen Sie mit Seiten, die Anfragen oder Verkäufe bringen: Leistungs-, Produkt- und Kontaktseiten. Onpage-SEO umfasst Änderungen direkt an der Website, etwa an Texten, Seitentiteln, Links und Technik.
Verbessern Sie zuerst die Inhalte und gliedern Sie die Seiten klar. Prüfen Sie dann, wie sie in der Suche erscheinen, setzen Sie wichtige interne Links und kontrollieren Sie Technik und Ladezeit. Die Reihenfolge dient als Orientierung. Google gibt keine feste Rangfolge für diese Maßnahmen vor. Eine wichtige Seite, die gesperrt oder nicht erreichbar ist, reparieren Sie sofort.
1. Inhalte verbessern
Gute Inhalte beantworten die Fragen Ihrer Kundschaft und helfen bei einer konkreten Entscheidung. Prüfen Sie zuerst Ihre wichtigsten Leistungs- und Produktseiten. Eine Seite über eine Dienstleistung sollte zum Beispiel erklären, was Sie anbieten, für wen das Angebot passt und wie der Ablauf aussieht.
- Jede wichtige Seite erfüllt einen klaren Zweck und beantwortet eine konkrete Frage.
- Beschreiben Sie Leistungen, Produkte und Abläufe verständlich und mit eigenen, nützlichen Details.
- Verwenden Sie Begriffe, die Ihre Kundschaft kennt, ohne sie unnatürlich oft zu wiederholen.
- Aktualisieren Sie veraltete Angaben und überarbeiten Sie Seiten, die kaum eigene Informationen enthalten.
Schreiben Sie nicht auf eine bestimmte Textlänge hin. Ergänzen Sie nur Informationen, die Besucherinnen und Besuchern tatsächlich weiterhelfen.
2. Seitenüberschriften klar gliedern
Eine klare Gliederung hilft Besuchern, die passende Information schnell zu finden. Geben Sie jeder Seite eine aussagekräftige Hauptüberschrift und teilen Sie längere Texte mit passenden Zwischenüberschriften.
- Die Hauptüberschrift beschreibt den Inhalt der Seite eindeutig.
- Zwischenüberschriften benennen die Abschnitte, die darunter folgen.
- Der Haupttitel ist optisch klar von den anderen Überschriften abgesetzt.
Formulieren Sie Überschriften verständlich für Menschen und vermeiden Sie bloße Sammlungen von Suchbegriffen. Eine bestimmte Anzahl oder Reihenfolge von Überschriften bringt für sich genommen keinen besonderen Rankingvorteil.
3. Seitentitel und Beschreibungen prüfen
Suchmaschinen nutzen den Seitentitel im Code, um den Seiteninhalt einzuordnen. Er kann auch als Titel in den Suchergebnissen erscheinen. Eine kurze Beschreibung fasst den Inhalt zusammen und kann ebenfalls in den Suchergebnissen auftauchen.
- Wichtige Seiten haben jeweils einen eigenen, passenden Seitentitel.
- Der Titel nennt den Seiteninhalt konkret und vermeidet allgemeine oder doppelte Formulierungen.
- Wichtige Seiten haben eine eigene Beschreibung, die ihren Inhalt treffend zusammenfasst.
Prüfen Sie zuerst die Startseite sowie zentrale Leistungs- und Produktseiten. Google kann Titel und Beschreibung in den Suchergebnissen ändern oder kürzen. Eine feste optimale Länge für Beschreibungen gibt es nicht.
4. Interne Links setzen
Interne Links führen von einer Seite Ihrer Website zu einer anderen. Sie helfen Besuchern, passende Informationen zu finden, und Suchmaschinen, weitere Seiten zu entdecken. Verlinken Sie zum Beispiel von einer Leistungsseite auf passende Referenzen oder die Kontaktseite.
- Jede wichtige Seite ist von mindestens einer anderen Seite erreichbar.
- Der Linktext beschreibt knapp, was die verlinkte Seite bietet.
- Jeder Link führt zu einer funktionierenden Zielseite.
Setzen Sie Links dort, wo sie inhaltlich nützlich sind. Eine bestimmte ideale Linkzahl pro Seite gibt es nicht.
5. Erreichbarkeit für Google prüfen
Google muss eine Seite aufrufen und prüfen können, bevor sie in den Suchergebnissen erscheinen kann. Prüfen Sie daher zuerst die wichtigen Seiten, besonders wenn sie in der Suche fehlen oder Fehler anzeigen.
- Die Seite ist öffentlich erreichbar und verlangt kein Login.
- Beim Laden erscheint keine Fehlerseite.
- Eine Sperre durch
robots.txtoder einenoindex-Anweisung verhindert nicht versehentlich die Aufnahme in die Suche. - Die Inhalte sind auch auf dem Smartphone erreichbar und lesbar.
robots.txt steuert, ob Suchmaschinen eine Seite abrufen dürfen. noindex weist sie an, die Seite nicht in den Suchindex aufzunehmen. Eine Sitemap kann Google helfen, Seiten zu finden. Sie garantiert aber nicht, dass Google die Seiten in die Suchergebnisse aufnimmt oder sie höher einstuft. Bei Auffälligkeiten helfen die URL-Prüfung und die Berichte in der Google Search Console.
6. Ladezeit gezielt verbessern
Messen Sie die Ladezeit, bevor Sie Änderungen vornehmen. Prüfen Sie zuerst, ob große Bilder oder unnötige Skripte die Seite ausbremsen. Stellen Sie Bilder in passender Größe bereit und entfernen Sie nur Ressourcen, die tatsächlich Probleme verursachen.
Die Core Web Vitals erfassen die Ladezeit und die Reaktionsgeschwindigkeit einer Seite. Außerdem messen sie, wie stabil ihr Inhalt beim Laden bleibt. Google nennt als Richtwerte für eine gute Nutzererfahrung höchstens 2,5 Sekunden für den LCP. Für den INP gilt ein Wert unter 200 Millisekunden, für den CLS ein Wert unter 0,1. Die Bewertung stützt sich auf echte Seitenbesuche und nicht nur auf einen einzelnen Labortest. Gute Messwerte garantieren keine hohen Suchpositionen. Beheben Sie zuerst deutliche Probleme, statt einem perfekten Wert hinterherzulaufen.