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Missbrauchsvorwürfe gegen Google Images führen zu Wettbewerbsbeschwerde

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Die Interessensvertretung der Bild- und Fotoagenturen CEPIC (Centre of the Picture Industry) hat bei der Europäischen Kommission eine Wettbewerbsbeschwerde gegen die neue Bildersuche von Google eingereicht.

Die am 8. November eingereichte Beschwerde gegen Google Images richtet sich gegen die Tatsache, dass Google die Bilder nun direkt auf der Ergebnisseite in Originalgröße anzeigt und keine Verlinkung mehr zur Ursprungsseite herstellt. Dies bedeutet, dass das Suchmaschinenunternehmen die Werke anderer Webseiten nutzt, um die User zu den eignen Diensten umzuleiten. Außerdem können die angezeigten Bilder kostenlos direkt von der Google-Seite runtergeladen werden. Damit verstößt Google aus Sicht von CEPIC gegen das Urheberrecht und fördert Internet-Piraterie, denn die Besucher werden nicht mehr über den urheberrechtlichen Schutz sowie die eigentliche Herkunft der angezeigten Images aufgeklärt.

CEPIC fordert nun die Einführung eines einheitlichen Codes für Urheberrechte, der maschinell gelesen werden kann und mit dem die jeweiligen Urheber ihre Rechte kennzeichnen können. Auf diese Weise könnte angegeben werden, wofür die Bilder genutzt werden dürfen.

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