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Vertrauen in Suchmaschinen wächst

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Vor einigen Tagen stellte Matt McGee eine Studie vor, der zufolge Konsumenten inzwischen Suchmaschinen ebenso vertrauen wie den klassischen Medien. Etwas abgeschlagen folgen die sozialen Netzwerke. Der Edelman Trustbarometer zeigt, dass in Entwicklungsländern das Vertrauen in Suchmaschinen sogar noch höher ist.

Das bestätigt eine Umfrage die bereits 2004 vom Pew Internet and American Life Project durchgeführt wurde. Schon vor dem Börsengang von Google benutzten 84% der Amerikaner Suchmaschinen für die Arbeit und für private Zwecke.

Allerdings stellte man damals fest, dass die Internetnutzer die Ergebnisse ihrer Anfrage nicht in bezahlte und unbezahlte Linkvorschläge unterscheiden konnten. Vergleicht man die Ergebnisse beider Studien, dürfte vorallem das Problem der Unaufgeklärtheit in der Suchmaschinen- und Internetbenutzung deutlich werden. Erfahrene Nutzer haben gelernt zwischen “echten” und “gepushten” Ergebnissen zu unterscheiden und dementsprechend Ergebnisse ihrer Suchanfragen zu bewerten.

Von optimaler Aufklärung kann dennoch bei niemandem die Rede sein. So häufen sich immer mehr Phänomene, die auf unsachgemäßem Umgang mit dem Internet hinweisen. Ob es nun gefälschte Forumsbeiträge sind, die als versteckte Werbung dienen und für bare Münze genommen werden, oder ob Menschen lieber Antworten für gesundheitliche Beschwerden im Netz suchen, als zum Arzt zu gehen. In beiden Fällen wird vergessen, dass für das Internet und Suchmaschinen gleiche Gesetze gelten wie für das Fernsehen.

Stets müssen Informationen auf Inhalt, Quelle und Wahrheitsgehalt überprüft und das Ergebnis mit anderen Informationsquellen verglichen werden, um Beiträge gewissenhaft nach Wahrheit, Propaganda und Werbung differenzieren zu können.

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